Ziel des Seminars ist die Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus und -extremismus.

Bei diesem Seminar soll der Vernetzung junger Beschäftigter von DGB,FES und SPD Raum gegeben werden.

Rechtspopulismus und -extremismus gewinnen immer mehr an Boden: Europaskepsis und Islamfeindlichkeit verbinden eine bunte Mischung von Rechtsaußenparteien in Europa. Zum Spektrum gehören rechtsextreme Parteien genauso wie Gruppierungen, die mit populistischen Äußerungen auf sich aufmerksam machen wollen. Ihre politischen Ziele reichen vom Wunsch nach „Ordnung“, „Autorität“ und „Identität“ über die Agitation gegen Minderheiten wie Sinti und Roma bis hin zur Forderung, ein „weißes Europa“ ohne „jüdischen Einfluss“ zu schaffen.

Rechtsextremismus hat viele Gesichter: Er zeigt sich in Einstellungen, im Wahlverhalten, in einer aktiven rechtsextremen Szene und immer wieder auch in Gewalt. Entsprechend vielfältig muss deshalb auch die Auseinandersetzung mit ihm sein – in Analyse des Problems und der Entwicklung von Gegenstrategien. Nicht allein die Politik, nicht allein die Polizei, aber auch nicht allein die vielerorts sehr aktive Zivilgesellschaft kann das Problem Rechtsextremismus lösen. Vielmehr geht es um Zusammenarbeit und Vernetzung, um das Bekanntmachen guter Praxis. Es geht aber auch um die Frage, ob die Rahmenbedingungen der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus verbessert werden könnten.